Marx-Lesekreise bundesweit — ergänzende Texte und Vorträge

Texte

Artikel aus der Zeitschrift GegenStandpunkt und der MSZ der Marxistischen Gruppe (MG) zu Themen aus Marx’ Kapital und zur Kritik an falschen Auffassungen seines Werkes.

Die Behauptungen des Karl Marx, die Lohnarbeit betreffend 

oder: „v“ – die ökonomische Größe im Kapitalismus, auf der die Produktion, das Wachstum und die Verteilung des Reichtums gründet

Variables Kapital: Kapitalbestandteil, dessen Größe sich durch seine Anwendung ändert. Die Wirkung von v wird gesichert durch Bezahlung und Anwendung des Arbeiters, die auf die Rentabilität des Unternehmens zielen. Ausbeutung = Aneignung unbezahlter Arbeit: Keine moralische Kategorie, sondern Mittel und Zweck des Kapitals. Lohn für rentable Leistung: Angriff auf Lohninteresse und Lebenskraft des Arbeiters. Der Einsatz von Arbeit als Mittel der Konkurrenz des Kapitals: Produktivität, Extensität und Intensität der Arbeit für den absoluten und relativen Mehrwert. Die Funktion des Lohns für den Arbeiter: Reproduktion der Ware Arbeitskraft. Der Sozialstaat als Betreuung einer notorisch existenzunfähigen Klasse.

Wie man „Das Kapital“ nicht schon wieder neu lesen sollte.

Zur „Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie“ von Michael Heinrich 

Eigentlich ist das Kapital von Karl Marx ein luzides Werk, das seine Urteile und Beweise an sehr viel Stoff entwickelt und keines auslegenden Kommentars bedarf. Allerdings sind da 150 Jahre politisch inspirierter Missverständnisse von Seiten zweifelhafter Freunde und eindeutiger Feinde des Werkes, die dann doch Aufklärung darüber geboten erscheinen lassen, was im ‚Kapital‘ steht und was die Stoßrichtung von Marx‘ „Kritik der politischen Ökonomie“ ist; zumal Beiträge zur Kapitalexegese auf den Markt kommen, die das entschuldigende Prädikat Missverständnis einfach nicht mehr verdienen.

Was bleibt von Karl Marx ?  

Eine marxistische Kritik an den segensreichen Wirkungen unserer Marktwirtschaft ist inzwischen so out, dass vielerorts Soziologen den alten Marx als Mitbegründer ihres Faches wieder entdecken und…

Klassiker des ML

Das kommunistische Manifest 

Ein mangelhaftes Pamphlet – aber immer noch besser als sein moderner guter Ruf

I. Ein Gespenst geht um in Europa – die Liebe zum kommunistischen Manifest / Ein großes Stück Weltliteratur / Die beste Wirtschaftsprognose, die die Welt gesehen hat / Eine Sozial-Charta, die durch die soziale Marktwirtschaft längst eingelöst ist / Eine wertvolle Schrift zur moralischen Erbauung. II. Das Kommunistische Manifest – Ein Umsturzprogramm: schlecht begründet, leicht verlogen und politisch eher irreführend: 1. Kapitel: „Bourgeois und Proletarier“ a) Die Charakterisierung der Bourgeoisie b) Die Charakterisierung des Proletariats 2. Kapitel: „Proletarier und Kommunisten“ 3. Kapitel: „Sozialistische und kommunistische Literatur“ 4. Kapitel: „Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien“. PS.: Die Karriere der Fehler des Kommunistischen Manifests im Realen Sozialismus